<endnote><head> <title><endnote><head> <meta> <title> Selbstmord löst Probleme nicht, aber er beendet sie b {color:#000000;} i {color:#000000;} u {color:#000000;}
Weltfrieden (23.05.07)


Die Sonne geht unter, still wirft sie ihre letzten Strahlen über das Land.
Von der Sonne orange gefärbte Schleierwolken stehen wie Blut Spritzer am Himmel.
Die Schatten der Hügel nahe der Stadt ziehen lange Bahnen über die Ruinen der Häuser.
Die Stille wir nur vom Rauschen des Meeres und einer sich im Wind wiegenden Tür gestört.
Die Skelette der Hochhäuser strecken ihre langen stählernen arme zum Himmel als wollten sie um Vergebung für die Seelen ihrer Erbauer bitten.
Irgendwo liegt eine zerbrochene Brille in Mitten der Asche und spiegelt Lichtmuster an die Wand eines Gebäudes. Die Straßen funkeln in den letzten Sonnenstrahlen wie Flüsse aus Diamanten durch die vielen Scherben die auf ihnen liegen. Vom Wind getragen flattern ein paar Zeitungsfetzen wie tauben durch die Luft. Noch nie war die Stadt so still und friedlich. Flatternd bleibt eine taube an einem Autowrack hängen. Der Wind hilft ihr die Flüge auszubreiten. Mit großen schwarzen Lettern steht auf ihnen Geschrieben; “IS THIS THE END “ darunter das Bild des brennden UN-Gebäudes hinter dem sich ein riesiger Atompilz wie ein Totenwächter von Wotan gesandt auf tut ... Der Wind trägt die Taube wieder davon. Hinter den Hügel versinkt die Sonne. Sie geht weiter auf und unter.

Die Luft ist klar und frisch...
Alles ist friedlich...
Alles ist still...

Vor 7 Tagen ging die Welt unter. Es ist Frieden... und es ist gut...







Alles nur weil ich dich liebe (25.02.2007)


Grau, dunkel, kalt, und still müsste es sein wenn man seine letzten Minuten auf Erden verbringt bevor man sich selbst richtet. Die spitzen Steine unter den Füßen und das dröhnen des Zuges in der ferne müsste man verspüren. Weltuntergangsstimmung sollte herrschen, so will man meinen...

Er blickte hinauf in die Abendsonne die sich langsam hinter die Bäume senkte und ihn mit einem ihrer Strahlen durch die zweige einiger Bäume blendete . Er nahm das vergnügte gezwitschert einiger Vögel war und er fühlte auch die Warme Frühlings priese die ihm durch die Haare wehte. Es war ein wunderbarer milder Frühlingsabend. Ein Abend an dem niemand ans sterben denkt und wohl auch niemand von dieser Welt scheiden wollte. Viel eher würde man an so einen Abend gemeinsam mit Familie oder Freunden die warmen Vorboten des Sommers genießen, grillen oder einfach bei einem Bier und Unterhaltung beisammen sitzen Nur er war sich sicher heute seinen weg zu gehen. Nichts konnte ihn hier noch halten.
Da saß er nun am Bahndamm. Lässig und mit verblüffender Ruhe zog er eine Zigarette aus der Brusttaschen seines Hemds. Mit einem klicken sprang der Feuerzeugdeckel auf und nach dem er sich genüsslich die Zigarette angezündet hatte auch wieder zu. Eigentlich hat er schon lange mit dem rauchen aufgehört er dachte darüber nach wie schädlich es für ihn war und gleichend mit diesem Gedanken wurde ihm die lächerliche Ironie bewusst mit der er sich konfrontiert sah. Er würde in wenigen Minuten sterben was kümmerte ihn da die eine Zigarette.
Er war niemand den man als perspektivlos einschätzen würde. Er hatte Freunde und Aussicht auf einen Job. Er machte stets den Eindruck gut gelaunt zu sein und selbst wenn dies nicht so war er tat was er konnte. Doch über lange zeit hinweg war ihm die Sinnlosigkeit seines Seins klar geworden er hat angefangen die Dinge klarer zu sehen. Er hat die kindliche Naivität, die Dinge zu betrachten bei Seite gelegt. Seine Ansichten über gefühle wie Liebe und Vertrauen schockierten schon manchen. Aber er wusste das er im recht war. Für ihn war Liebe nur ein Wort, ein anderes Wort für Schmerz. So sehr er sich davor hüten wollte und so sehr man sich gegen seine Natur sträubt so kann man sie unmöglich bezwingen. Genauso wie er immer wieder essen und trinken würde würde er sich auch immer wieder verlieben. Aber diesen Schmerz wollte er nie wieder ertragen. Er war die Art Mann die versuchte stets gentleman zu sein er dachte ständig darüber nach wie er sofern er mal eine Beziehung hatte sie aufrecht erhalten konnte. Aber so sehr er sich bemühte so sehr verhallten seine Worte und versuche seine Liebe zu beweisen ungeachtet oder missverstanden. Das schlagen der Kirchturmuhr welches aus dem Ort herüber halte riss ihn wieder aus seinen Überlegungen die ihm letztlich nur zu der Entscheidung geführt hatten dieses Leben zu verlassen.
Er dachte an zu hause und seine Familie sie würden den Schmerz ewig spüren und es tat ihm Leid um sie. Doch er hatte sich schon zu oft darüber Gedanken gemacht er versuchte sich abzulenken indem er damit begann die alten Urigen eisenbahnschwellen zu zählen. Aber auch dieser Aufgabe war er nach wenigen Minuten überdrüssig. Er zerdrückte den bis auf den Filter abgebrannten Zigarettenstummel auf einem Stein und zog sogleich eine weitere aus seiner Brusttasche um sie sich anzuzünden. Das warten machte ihn nervös obwohl er bei seinem Weg hierher völlig ruhig und gefasst gewesen war kamen in ihm langsam wieder die innere Unruhe hoch und seine Hände zitterten schon deutlich als er auf seine Armbanduhr sah. Was für eine Welt dachte er sich, sogar mein Tod hat Verspätung. Mit seiner Nervosität kam in ihm auch die Hoffnung hoch das Sie nicht doch plötzlich aus dem Wald auftauchen würde um ihn von diesem schritt abzuhalten. Die Hoffnung das sie seine Liebe erkannt hat. Die Hoffnung alles müsse nicht so furchtbar sinnlos sein. Aber nur so konnte er ihr seine Liebe beweisen. Er tat es aus innerster Überzeugung für sie. Die vielen Misstände die er über die zeit erlebte trugen freilich zu seinem Entschluss bei aber sie hat ihm mit ihrem Verhalten die Kraft gegeben jetzt hier zu sein. Still wird es von statten gehen er hatte niemandem etwas erzähl er wollte nicht um hilfe betteln. Er war in dieser Beziehung schon immer eigen. Es würde niemand bemerken wenn er plötzlich fehlte.
Das zittern der Gleise verriet ihm das nahende ende. Er stand auf und rückte sich ein letztes mal seine Krawatte zu recht. Da stand er nun auf den Gleisen der Zug schon bald in sicht. Die Schuhe blank geputzt, die Hose ordentlich gebügelt, das weiße Hemd faltenfrei. Wenn er stirbt dann wenigstens gut gekleidet dachte er sich, als er sich zitternd die Zigarette aus dem Mundwinkel nahm. Er wollte sich noch schnell eine neue anstecken doch er zitterte am ganzen Leib sodass er die Zigarette nichtmals aus der Tasche bekam. In der ferne Bog nun der Zug ein gewaltiger stählander Riße um die lange Kurve und donnerte auf ihn zu. Er spannte all seine Muskeln. Nur noch wenige Sekunden. Eine Reflexbewegung durchzog jeden Muskel seines Körpers doch er konnte haltung bewahren. Er setzte sich gegen den Instinkt vor dem Tod weg zu laufen durch und blieb standhaft.
Metallenes quietschen und ein dröhnen durchzog den Frühlingsabend. Der Boden unter ihm bebte der Zug war nun schon so nahe das er das Schreck verzogene Gesicht des Lokführers erkennen konnte. Quietschend und funken schlagend bewegte ich der stählerne Koloss auf ihn zu. Noch 30 Meter, noch 20 Meter, noch 10 Meter der Lärm wurde unerträglich. Plötzlich wurde der Himmel und seine Umwelt Grau und das quietschen verwandelte sich in einen unterdrückten dumpfen Ton. Nur die Wolken schimmerten noch von der Abendsonne orange gefärbt wie langezogene Blutspritzer am grauen Himmel. Dann ein Ruck ,dann Entspannung, eine leere, eine Freiheit...

Das quietschen verhalte und der Muntere Gesang der vögel beherrschte wieder den lauen Frühlingsabend. Durch einige äste warf die sonne ihren letzten schein auf einen kleinen blutigen Zettel auf dem säuberlich geschrieben stand; „Alles nur weil ich dich liebe“ bevor sie orange gefärbt hinterm Horizont verschwand.
ENDLESS PAIN
A LOST SOUL
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